08.19: Fachkräftemangel (22.04.19)

Der Fachkräftemangel in Berlin verschärft sich. Einer neuen Studie zufolge stieg die Fachkräftelücke von 121.000 im Jahr 2018 auf 141.000 in diesem Jahr. Für 2030 wird sogar eine Lücke von 232.000 qualifizierten Beschäftigten prognostiziert, die in Unternehmen gebraucht werden, aber nicht zur Verfügung stehen. Das geht aus dem neuen Fachkräftemonitor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin hervor, dessen Kernergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. (berichtet die Berliner Morgenpost)

Die Industrie- und Handelskammer Berlin warnt in einem neuen Monitoring vor dem sich weiter ausbreitenden Fachkräftemangel. Mit anderen Worten: Was schon seit drei bis fünf Jahren spürbar ist und immer wieder dazu führt, dass Projekte kaum noch erfolgreich umgesetzt werden  kann, bekommt auch in den nächsten Jahren Methode und wird gleich zum Standard. In mehreren handwerklichen Branchen.

Kein guter Land in dieser Zeit für jene, die Geld haben, um es für die Verbesserung der Welt einzusetzen.

Wichtige Projekte bleiben auf der Strecke. Nicht nur Flughäfen.

Weiterführend

Blog-Hauptübersicht

07.19: Abgewertet: 1 & 1 Internet AG (07.04.19)

Hinsichtlich 1 & 1 Ionos SE (AG nach europäischem Recht) erfolgt Abwertung. Die Betreuung läuft nicht mehr rund.

Ständige Beschäftigung mit überflüssigem Mitteilungsmanagement des Konzerns und Überbeschäftigung mit dem Randthema Internet, das nicht zu unseren Kernkompetenzen gehören soll. Dem steht offenbar der Versuch entgegen, den Internetauftritt zum raum- und zeitfüllenden Hauptthema zu machen und die ganze Geschäftsbeziehung ständig fintenreich zu entertainen.

Dazu gehört marktschreierisches Auftreten in der Geschäftsbeziehung, die  weitgehend automatisiert ist.Willenserklärungen wie z.B. Kündigungen werden im Nachhinein mit sich widersprechendem Schriftverkehr versucht, aus der Welt zu schaffen. Dahinter steckt kein Mensch mehr. Wer nicht richtig aufpasst, storniert im Zuge vermeintlicher Kundendemokratie von 1 & 1 seine Kündigung wieder, weil ständig Mausklicks alles auf den Kopf stellen. Viele Geschäftsprozesse werden undurchsichtig abgeändert. Viele Mitteilungen laufen mit  großen Umlenkrollen ins Kundencenter-Versteck, anstatt den Kunden ordentlich zu erreichen.

Blog-Hauptübersicht

06.19: Vermögensschadenhaftpflicht (07.03.19)

Die Vermögenschadenhaftpflicht: Ein Wortungetüm.

Bei Neuordnung des Berufsrechts wurde sie zur Pflichtversicherung. Damit werden Kunden mit 500.000,- € gegen Vermögensschäden durch falsche Verwaltung geschützt. Bei Gelegenheit der Neuordnung (Update bestehender Verträge) unterfällt der Bereich zusätzlich einer Tarifreform, die sich im Ergebnis aus Gründen auf die Beitragshöhe positiv auswirkt. Der Beitrag wird preiswerter.  Die Kosten der Versicherung trägt die Verwaltungsfirma.

Die Berichterstatterin hat schon früher stets eine solche Versicherung vorgehalten. Sie ist aus fachlich-faktischen Gründen unumgänglich.

Insbesondere wenn die Haftung der Verwalterin begrenzt ist, ergänzt sie den Haftungsrahmen in vernünftig nachvollziehbarer Höhe. Die Neuordnung des Berufsrechts mag in anderen Fällen partiell fragwürdig und bürokratisch erscheinen.

In diesem Punkt ist der Ansatz richtig. Der Punkt ist in den Angaben im Impressum der Website kurz ergänzt worden.

Blog-Hauptübersicht

05.19: Auftragsstopp ePrimo Strom (05.03.19)

Stop - www.gotthal.de (Verkehrsschild)
Stop – www.gotthal.de (Verkehrsschild)

Wie es sich gehört: Dieser Beitrag stellt die Meinung des Verfassers aufgrund von Erfahrung dar. Für die Herausgeber hat die Empfehlung Hinweischarakter. Positives erfahren wir gern und überprüfen unsere Einstellungen stets tagesaktuell.


Auftragsstopp

eprimo GmbH
Flughafenstraße 20
63263 Neu-Isenburg

Grund
Es liegen ungute Erfahrungen vor. Kommunikation und auf Kundenwünsche eingehen geht derzeit gar nicht. Ein Fall ist dokumentiert, in dem wegen Aus- und Umbau von Stromheizkörpern eine weiche Kündigung wegen sukzessive gegen Null tendierendem Verbrauch ausgesprochen wurde. Diese wurde von ePrimo in eine „harte Kündigung“ zum 31.12. des Vorjahres umgewandelt. Die Mitteilung wurde in einem Kundencenter verspätet entdeckt. Der Kunde rutschte für eine unsinnige Zeit von zwei-drei Monaten in eine Grundversorgung. Der Schriftverkehr mit ePrimo zeigt, dass Korrekturen von üblem Fehlverhalten nicht möglich sind. Die Firma hält sich für  erfolgreich. Irrtum unmöglich.

ePrimo meldet (Stand 03.19): „Erreichbarkeit des eprimo-Kundenservice:  Wir bedauern sehr, dass es derzeit zu Engpässen bei der Erreichbarkeit unseres Kundenservice und zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anfragen kommt.“ (Website)

Für erforderliche termingerechte Abrechnungen nach abgelesenem Zählerstand ist man unerreichbar und rechnet mit willkürlichen Schätzungen ab. Bei dem mehrfachen Versuch nachzuhaken, ist die Firma wie bereits beschrieben, nicht bzw. fast gar nicht erreichbar und reagiert auf Kundenanfragen nicht adäquat. Die ganze Selbstdarstellung der Firma spiegelt sich derzeit in bspw. folgendem Entschuldigungsmodus in der Öffentlichkeit wieder. Als Grund für diese Zustände ist zu lesen, man bekomme das Wachstum durch den großen Kundenzustrom nicht in den Griff, arbeite aber daran.

Viel Erfolg, ePrimo. Da werden wir nicht im Weg sein.

Blog-Hauptübersicht

04.19: Auftragsstopp DEG Deutsche Energie GmbH (05.03.19)

Stop - www.gotthal.de (Verkehrsschild)
Stop – www.gotthal.de (Verkehrsschild)

Auftragsstopp
DEG Deutsche Energie GmbH
Georg-Ohm-Str. 1
74235 Erlenbach

Grund
Die Firma hat Insolvenz angemeldet Mitte Dezember 2018.

Hinweise der Berliner GASAG führten uns zu dieser Information, da ein Mehrfamilienhaus aufgrund der Insolvenz in die Ersatz- bzw. Grundversorgerschaft zurückgestuft wurde.

Zahlungen wurden mit sofortiger Wirkung eingestellt. Das Weitere ist den dortigen Hinweisen zu entnehmen.

Von weiteren Vertragsabschlüssen wird daher abgeraten.

Ersatz wurde im Krisenmanagement besorgt.

Link:
https://deutsche-energie.de

Blog-Hauptübersicht

03.19: Softwareupdates (02.03.19)

Screenshot "Konvertieren" - Programm #HausSoft #GFAD (Stand 02.03.19)
Screenshot „Konvertieren“ – Programm #HausSoft #GFAD (Stand 02.03.19)

Die Firma GFAD in Berlin hatte seit langem vor, ein großes Update bereitzustellen. Anwender des Programms für Hausverwalter HausSoft warteten seit geraumer Zeit. Der Versionssprung von Version 3.2 auf 4.0 dauerte Jahre. Nach dem Update Anfang des Jahres sind große Veränderungen zu sehen.  Ob alle Veränderungen richtig, vernünftig und sachgerecht sind, ist eine andere Frage.

Anwender, die sich zum Update entschieden haben, müssen nach der Umstellung  datenpflegerische Mittel und Maßnahmen beherzt ergreifen. Der zusätzliche Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen.

Ganz andere, viel modernere Datenbank-Sätze von Mietern, Eigentümern und Lieferanten müssen auf neuen Stand gebracht werden. Dieser Vorgang ist nichtreligiös, muss aber gläubig betrieben werden in Hoffnung auf bessere Zeiten. Der Vorgang wird daher konvertieren genannt und betrifft zentrale Maßnahmen, um zu erreichen, dass Datensätze nun einzigartiger sind und damit die Zerstreuung nicht wie bisher als versehentliche Diffusion von Informationen aufgefasst werden kann. Wer diese Arbeit zu Ende leistet, hat hinterher Akkuratesse im Datenbestand.

Erste Kritik an zu steifen, strengen Normen und Richtlinien des Softwareherstellers sind bereits geäußert. Im Support bemüht sich die Herstellerfirma, kritische Kundenstimmen abzuhören und ernst zu nehmen, so gut sie kann. Erste Verbesserungsvorschläge sind bereits raus und wir wissen, dieser Weg wird kein leichter sein.

Blog-Hauptübersicht

02.19: Wie oft man einen Energieversorger wechseln sollte (02.03.19)

Die Frage lässt sich nicht verallgemeinernd verschlagworten und als Handlungsempfehlung darstellen. Jeder macht eigene Erfahrungen. Es gab und gibt Phasen und Marktentwicklungen. Die Frage ist: Sind Verwalter von  Mehrfamilienhäusern Energiebroker, börsengleiche Best-Price-Jäger? Das setzt ganz viel Action voraus. Wer bezahlt das?

Jahre nach Inbenutzungsnahme von Preisvergleichsportalen empfehlen wir inzwischen nicht mehr die Benutzung. Zu gefährlich. Zu vordergründig schön und hält das Versprechen nicht, das es ausspricht. Bei Verivox, Check24 und Preisvergleich ist wie überall woanders auch die fortschreitende Digitalisierung zu beklagen. Regelrechter Irrglaube kann vermerkt werden, dass derartige Portale Markttransparenz und echten Wettbewerb herstellen und ermöglichen. Diesen Zahn muss man ziehen: In Wirklichkeit potemkinsche Dörfer, sind sie nichts als eine Illusion. Diese Portale lassen sich von Anbietern mit Innenprovisionen bezahlen. Also bieten sie Zugang zu denjenigen Anbietern, die Provision bezahlen.

Ende Dezember 2018 ging die u.a. bei Check24 gelistete, beauftragbare DEG Deutsche Energie Service GmbH insolvent. Mit Folgen. Die Gesellschaft hielt ihre Insolvenz geheim und unterließ, Kunden zu informieren. Auch Check 24 hat nicht informiert.

Dafür verschickte Check 24 im Dezember 2018 Werbeemails an die Emailadressen, die für die Zustellung von Rechnungen gedacht waren. Auf die Idee, Kunden zeitnah über das Ende der DEG zu informieren, kam niemand. Ausgecheckt.

Die Idee, mit Hilfe von Portalen gute Konditionen am Energiemarkt einzukaufen, hat sich als falsch herausgestellt. In erster Linie erleichtern sie den Wechsel. Sie sorgen damit für Bewegung. Das System wird instabiler, Kunden wechseln, werden unverbindlicher im Umgang mit Lieferanten und glauben, von anderen besser bedient zu werden. Häufig sind nach dem Wechsel allerdings Karten ganz anders gemischt. Lieferanten haben schlechteren Service, sind telefonisch nicht erreichbar und sparen am Personal: Darüber gibt es einen ganzen Markt von Vertragslücken und Sondersituationen, in denen der so genannte Grundversorger immer wieder ins Spiel kommt, weil die Kommunikation nicht klappt. –

Gewechselt wird nicht nur, weil Endpreise kurzfristig betrachtet billiger sind. Häufig ist nach einem Jahr der Preisvorteil weg und dann wird sehr schnell ein sehr viel teurerer Vertrag daraus, wenn man nicht höllisch aufpasst. Die Ausdrucksweise ist angemessen und keine Übertreibung.

Zusammengefasst empfehlen wir entgegen früherer Meinung ausdrücklich nicht mehr, Anbieter wie Verivox oder Check 24 mit dem Energielieferantenwechsel zu beauftragen. Ferner empfehlen wir auch nicht mehr, kurzfristig zu wechseln, ohne genau zu überlegen und wirklich langfristig richtige Strategien in diesem Punkt anzulegen. Das hat auch mit weiteren Aspekten zu tun.

Blog-Hauptübersicht

 

01.19: Das Gewerberecht und die Fortbildungsverpflichtung (28.02.19)

Mit der Reform des Berufsrechts wurde im August 2018 eine behördliche Prüfung der Berufszulassung zur Grundlage künftiger Tätigkeit gemacht. Es gab eine Übergangsfrist bis 28.02.19. Auch Althasen im Beruf des Hausverwalters müssen die alte Gewerbeanmeldung aktualisieren.

Neu hinzugekommen ist eine Weiterbildungsverpflichtung für Hausverwalter. Ab 2018 ist alle drei Jahre ein Pensum von 20 Arbeits- und Zeitstunden Fortbildung (A Quantum of Solace? #Trostpflaster) nachzuweisen. Genaueres regeln interne Anweisungen der Gewerbeämter, die als Briefing der Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung zu verstehen sind. Mit der Zeit wird hier noch mehr durchsickern. Das Problem ist: Diese Pflichten sind jetzt zusätzlich und im Grunde genommen hat niemand Zeit, sie sinnvoll auszuüben geschweige denn zu überwachen. Wer stellt schon seinen Arbeitsradar darauf ein, fremden Ansprüchen zu genügen, wenn schon die eigenen so hochgesteckt sind? Anderes Thema.

Die ersten Schulungsmaßnahmen im Inhouse-Fortbildungskurs sind hier erfolgreich absolviert. Die Lernerfolgskontrolle wurde mit Erfolg abgefragt.

Thema: Hausverwaltung #Stammdatenverwaltung
Adressenpflege, Straßen, Postleitzahlen und Orte sowie Adressen unter Benutzung der Software HausSoft 4.0 (Update) – Wirkung der totalen Adressüberarbeitung und Datenpflege hinsichtlich Singularität, Redundanz und Bedeutung für die Datenqualität der Firma, Planung updatebedingter  Verbesserungsvorschläge zur Revision alter, überkommener Datenstrukturen

Thema: Berufsrecht allgemein #Fortbildungspflicht
Aufbau relevanter Systemparameter, um der Fortbildungsverpflichtung zeit‐ und betriebsadäquat nachkommen zu können und Erlaubnispflichten termingerecht zu erfüllen – IHK-Kontaktaufnahme zwecks Übersendung aktualisierter Ausbildungsberechtigung.

Blog-Hauptübersicht